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Einigkeit für Veränderungen

Artikel für das Amtsblatt Oktober 2015

Das Wohngebiet Heide-Nord liegt etwa 6 km vom Stadtzentrum entfernt und ist ein durch den Plattenbau geprägtes Wohngebiet. Bereits im Jahr 2001 wurde Heide-Nord als "Umstrukturierungsgebiet mit vorrangiger Priorität eingestuft und vom Stadtrat als Fördergebiet für Rückbau - und Aufwertungsmaßnahmen im Programm Stadtumbau Ost in der Stadt Halle beschlossen." Der Stadtteil hatte in den letzten Jahren erhebliche Einwohnerverluste zu beklagen. Dennoch hat dieser Standort Potentiale und Chancen. U.a. ist dabei die attraktive Lage unweit der Dölauer Heide zu nennen.

Das Durchschnittsalter der Mieter liegt jedoch bei rund 55 Jahren. In den letzten Jahren konnten wieder mehr Wohnungsbelegungen durch Familien registriert werden. Für "ihre Bürgerinnen und Bürger" setzt sich die dort ansässige Bürgerinitiative ein und sieht als ihr wichtigstes Ziel die Erhöhung der Attraktivität des Wohngebietes an. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) , Herrn Dr. Wiegand und Stadträten aus allen Fraktionen gab es jüngst eine "Zukunftswerkstatt" im Wohngebiet.

Nicht alle Probleme können bekanntlich sofort gelöst werden, aber gemeinsam kann man anfangen! So entstand ein Antrag der bildungspolitischen Sprecherinnen aller Fraktionen im Stadtrat zur Verbesserung des Zustandes der Grundschule in Heide-Nord. Die Stadträte fordern die Stadtverwaltung u.a. dazu auf, Fenster , die aus Geldmangel nicht ausreichend ausgetauscht werden können, wenigstens anzustreichen. Die Sandkästen mit neuem Sand zu füllen, ausreichende Sitzgelegenheiten für Schülerinnen auf dem Schulhof bereitzustellen und Gefahrenquellen schnellstmöglich zu beseitigen, sind weitere Aufträge. Zudem muss das ganze Gelände durch den nötigen Grünschnitt attraktiv werden. Die Stadtverwaltung soll auch prüfen, ob der genutzte Gebäudeteil an der Schule in Zusammenarbeit mit weiteren AkteurInnen ein attraktives Äußeres erhalten kann. Die AntragstellerInnen haben hier das Beispiel der Freiraumgalerie im Blick. Der nicht genutzte Teil des Schulgebäudes soll abgerissen werden, wenn er wirklich nicht mehr benötigt wird.

Die Schule in Heide -Nord muss einladend sein- für Schülerinnen und Eltern! In dieser Forderung sind sich alle Akteure einig und ziehen-bildlich gesehen-an einem Strang.