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Offenkundigen Filz des Oberbürgermeisters beenden

Zu den aktuellen Meldungen, dass die beurlaubte Ansiedlungsmanagerin der EVG, Manuela Hinniger, zur ehrenamtlichen Wirtschaftsbeauftragten des Oberbürgermeisters ernannt wurde, erklärt die Vorsitzende des Stadtverbandes DIE LINKE Halle, Marianne Böttcher: 

„Ob man sich über aktuelle Meldungen, dass die beurlaubte Ansiedlungsmanagerin der EVG, Manuela Hinniger, zur ehrenamtlichen Wirtschaftsbeauftragten des Oberbürgermeisters ernannt wurde, noch wundern soll, ist eine Frage mit zwei Antworten.

Wundern darf man sich insofern, als dass die Umstände für die Beurlaubung Manuela Hinnigers für die Öffentlichkeit nach wie vor unklar sind. Vor diesem Hintergrund erscheint es mindestens fragwürdig, dass sie in dieses Amt berufen wird, bevor dieser Vorgang nicht vollständig geklärt und in der Sache beendet ist.

Wiederum gar nicht wundern muss man sich, wenn man die Konsequenz des Oberbürgermeisters bei der Besetzung seiner ehrenamtlichen Botschafter- und Beauftragtenposten  erkannt hat. Mit Manuela Hinniger, Lothar Rochau, Jürgen Seilkopf und Andreas Wels sind vier der fünf Botschafter und Beauftragten des Oberbürgermeisters gleichzeitig Kandidaten der Wählervereinigung Hauptsache Halle, die offen als Unterstützerbündnis des Oberbürgermeisters agiert.

Wer sich nun die Frage stellt, wozu diese ehrenamtlichen Posten eigentlich geschaffen und genau mit diesen Personen besetzt werden, wo es doch zu allen Aufgabengebieten bezahlte und angestellte Fachkräfte in der Stadtverwaltung gibt, dürfte sich die Antwort fast selbst geben können.

Es ist offenkundig höchste Eisenbahn, dass der Filz des Oberbürgermeisters erkannt und beendet wird, bevor Halle zu einer undemokratischen Bananenrepublik verkommt.“

 

Halle, 2. Mai 2019