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Erst kürzen, dann messen – das ist der falsche Weg für den Wissenschaftsstandort Wittenberg

Hochschulforschungsinstitut,  Leucorea und Wissenschaftszentrum Wittenberg brauchen eine verlässliche Perspektive, um Wittenberg weiter zu einem wissenschaftlichen Zentrum zu entwickeln. Das Vorgehen der Landesregierung, erst die Mittel kürzen zu wollen und dann nachzumessen, was übrig bleibt, ist der falsche Weg. DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt wird deswegen in den zuständigen Ausschüssen beantragen, die Finanzierung der drei zur Disposition stehenden wissenschaftlichen Einrichtungen auf dem Niveau der Vorjahre zu belassen. Die kommenden zwei Jahre sollen dazu genutzt werden, das Profil vor Ort zu schärfen.

Ein Antrag der Fraktion DIE LINKE in der kommenden Landtagssitzung zielt genau darauf ab. Hierzu soll die Situation analysiert und dem Landtag 2012 ein Konzept zur Entwicklung der Einrichtungen vorgelegt werden. Dabei soll die Landesregierung einen Prozess anstoßen und befördern, in den die wissenschaftliche Gemeinschaft, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie die Akteure vor Ort, die Stadt und der Landkreis einbezogen werden. Nur auf einer solchen Basis können verantwortlich Haushaltsentscheidungen getroffen werden.  

Magdeburg, 8. November 2011

Hendrik Lange
wissenschaftspolitischer Sprecher