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Sarah Heinemann

Wahlkreis 36 sowie für die Landesliste

 

geboren am 27. April 1988
Mitglied DIE LINKE Halle
Sprechwissenschaftlerin / Doktorantin

 

Kurzvorstellung

Ich bin Sarah Heinemann, 27 Jahre alt und hallensesches Urgestein. Seit nun schon fast zwei Jahren bin ich Mitglied der Partei DIE LINKE, Mitglied des Stadtvorstandes, sachkundige Einwohnerin im Kulturausschuss und habe mich auch bis vor Kurzem für die Linksjugend, unter anderem im Landessprecher*innenrat, engagiert. Außerdem war ich viele Jahre Statistin an der Oper in Halle.

Ich bin eher eine Beobachtende bzw. Analysierende und jemand, die sich ihre Meinung lieber gründlich überlegt und erst dann ausspricht. Ich packe an, ohne viel darüber zu reden. Was mir am Herzen liegt, dafür kämpfe ich und dem bleibe ich treu. Ein einjähriger Auslandsaufenthalt in Italien während meines Masterstudiums hat mir gezeigt, wie wichtig es ist für seine Rechte zu kämpfen. Der dortige Unmut über schlechte Studienbedingungen war groß aber der Mut, sich zur Wehr zu setzen noch nicht da. Für mich waren diese Erfahrungen die Funken, die meine politische Aktivität geweckt haben.

Als Master of Arts Sprechwissenschaftlerin gebe ich Rhetoriktraining, Sprecherziehung und unter-richte Deutschlernende in der Aussprache des Deutschen. Derzeit schreibe ich an meiner Doktorarbeit und gebe ab und an Workshops und Seminare – zum Beispiel an der Volkshochschule Halle oder am interDaF des Herder-Institutes Leipzig. Als freiberufliche Dozentin weiß ich nur zu gut, wie prekär die Arbeitsverhältnisse im Bildungsbereich sind. Nicht nur ich, auch andere Selbstständige müssen zusätzlich von Minijobs und Hartz IV leben. Darum ist es umso wichtiger sich gegen prekäre Beschäftigung an Hochschulen und öffentlichen Bildungsträgern in Sachsen-Anhalt einzusetzen – zum Beispiel in Form eines Mindestlohns für Honorarkräfte. Lehrbeauftragte, die nicht jeden Monat um ihre Existenz bangen müssen, können sich intensiver auf ihre Lehrtätigkeiten konzentrieren. Und davon profitieren auch die Lernenden.

Außerdem ist es mir wichtig, dass sich jeder Mensch in der Ausübung seines Glaubens frei fühlen darf, solange er niemanden damit Schaden zufügt oder Andersgläubige unterdrückt. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob jemand dem Christentum, Buddhismus, Judentum, Islam etc. angehört. Jeder Mensch hat das Recht seinen Glauben oder auch seinen Atheismus frei zu wählen und diesen auch frei und ohne Diskriminierung und Bedrohung von außen zu leben. Diskriminierung im Allgemeinen darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Dabei ist wichtig, dass Kirche und Staat getrennt bleiben sollten. Denn der Staat sollte für alle da sein und sich neutral verhalten können. Auch dafür will ich mich einsetzen.

Meine Interessensgebiete sind sehr groß und ich bin daher offen für mein thematisches Einsatzfeld in der neu zu wählenden Landtagsfraktion. Mit eurer Unterstützung werde ich mich gut und gewissenhaft einarbeiten und einbringen.