Die Linke Halle bestimmt ihre Direktkandidierenden für die Landtagswahl 2026
Auf ihrer heutigen Gesamtmitgliederversammlung hat Die Linke Halle (Saale) ihre vier Direktkandidierenden für die Landtagswahl 2026 gewählt. Damit ist Die Linke Halle stark für die Landtagswahl im September kommenden Jahres aufgestellt und geht motiviert in den Wahlkampf.
„Wir stehen vor einer Richtungsentscheidung. Es geht um nicht weniger als darum, ob Sachsen-Anhalt ein demokratisches, solidarisches Bundesland bleibt – oder ob Spaltung und Hetze den Ton angeben“, betonte die Stadtvorsitzende Ute Haupt. „Unsere vier Kandidierenden haben klare Positionen: für soziale Sicherheit, bezahlbares Wohnen, gute Bildung und eine Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“
Unsere vier Direktkandidierenden für Halle
Hendrik Lange – Wahlkreis Halle I (Dölau, Dölauer Heide, Gewerbegebiet Neustadt, Heide-Nord/Blumenau, Nietleben, Nördliche Neustadt, Ortslage Lettin, Südliche Neustadt, Westliche Neustadt)
»Für viele Menschen in Halle gehören steigende Preise im Supermarkt sowie steigende Mieten und Nebenkosten zu den größten Problemen. Die Linke setzt sich für eine bessere Finanzierung der Kommunen ein, damit die städtischen Wohnungsunternehmen keine Abgaben leisten müssen und somit Mieten bezahlbar bleiben. Zudem kämpfe ich für eine sehr gute Ausstattung der Schulen und Hochschulen. Schulsozialarbeit muss dauerhaft fortgeführt und ausgebaut werden. Im Schulalltag müssen Kinder und Jugendliche verstärkt durch multiprofessionelle Teams begleitet werden.«
Gitta-Susann Hartenstein-Wiermann – Wahlkreis Halle II (Gesundbrunnen, Heide-Süd, Industriegebiet Nord, Kröllwitz, Lutherplatz/ Thüringer Bahnhof, Ortslage Trotha, Saaleaue, Südliche Innenstadt)
»Die demografische Entwicklung wird eine entscheidende Herausforderung der kommenden Legislatur sein. Entscheidend ist, Belastungen früh zu entzerren, Übergänge zwischen den Generationen sicher zu gestalten und Strukturen beweglich und innovativ zu denken, damit niemand zwischen Schule, Ausbildung, Studium, Pflege und Arbeit aufgerieben wird. Es braucht eine faire Balance zwischen den Generationen, damit die Älteren nicht überfordert und die Jüngeren nicht ausgebremst werden.«
Jannik Balint – Wahlkreis Halle III (Altstadt, Am Wasserturm/Thaerviertel, Diemitz, Freiimfelde/Kanenaer Weg, Frohe Zukunft, Gottfried-Keller-Siedlung, Gebiet der DR, Giebichenstein, Landrain, Mötzlich, Nördliche Innenstadt, Paulusviertel, Seeben, Tornau)
»Meine Kandidatur richtet sich an alle, denen wir die Hoffnung auf ein anderes, solidarisches Sachsen-Anhalt zurückgeben wollen. Als jüngster Kandidat der Linken Halle vertrete ich eine Politik, die in der Nachbarschaft verankert ist, das Ohr an den Haustüren und Gartenzäunen hat und sich konsequent dafür einsetzt, dass das Leben in den Vierteln unserer Stadt bezahlbar ist. Nah an den Menschen heißt für mich auch, dass ich mein Gehalt als Abgeordneter auf den Durchschnittslohn in Deutschland von 2.750 Euro begrenzen werde.«
Wenke Marie Dargel – Wahlkreis Halle IV (Böllberg/Wörmlitz, Büschdorf, Damaschkestraße, Dautzsch, Dieselstraße, Kanena/Bruckdorf, OrtslageAmmendorf/Beesen, Planena, Radewell/Osendorf, Reideburg, Silberhöhe, Südstadt)
»Ich will das alle Kinder im Land Sachsen-Anhalt ein kostenloses Mittagessen bekommen und Bio-Käse essen können. So wird unser Bundesland ökologisch und sozial gerecht.«
Die Versammlung stand im Zeichen eines neuen Aufbruchs. Neben der Wahl der Direktkandidierenden wurden auch die Vertreter*innen für die Vertreterversammlung bestimmt, die im März 2026 die Landesliste zur Landtagswahl festlegen wird.

