Vortrag - Queeres Leben in der DDR

Ort: Halle (Saale), Linker Laden, Leitergasse 4
Veranstalter: Stadtverband Die Linke Halle (Saale)

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Vortrag nimmt die Teilnehmenden auf eine kurzweilige Reise in verschiedene Bereiche der DDR-Gesellschaft über mehrere Jahrzehnte mit. Wie gingen Recht, Medien, Musik, Literatur, Sexualwissenschaft, SED-Politik, Staatssicherheit und Zivilgesellschaft mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt um?

Der Bogen spannt sich von der für queere Menschen bleiernen Zeit der 1950/60er Jahre über vom Staat gestoppte Emanzipationsbemühungen in den 1970ern bis hin zu zähen und später dann deutlichen Fortschritten in den 1980ern. Insgesamt wird jedoch deutlich, dass die DDR auch durch ihr normativ-dogmatisches Herangehen sowie dem Misstrauen gegenüber Vielfalt und nicht verordnetem Engagement keine inklusive und für alle annehmbare Gesellschaft (mehr) war.

Im Vortrag werden zu allen Bereichen konkrete Beispiele, Geschichten und Personen vorgestellt sowie persönliche Erlebnisse des Referenten aus den 1980ern eingeflochten.

 

Ants Kiel (geboren im Januar 1966) war seit 1986 in der queeren Community unterwegs und im Januar 1987 zum ersten Mal bei einem Treffen des Arbeitskreises Homosexualität in der Evangelischen Stadtmission in Halle (Saale).

Seit 1989/90 ist er queer-politisch und seit Januar 1991 in der queeren Bildungsarbeit aktiv. Ants Kiel ist Mitglied der Partei Die Linke, der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e.V. und des 1990 von ihm mitgegründeten BBZ lebensart e.V., bei dem er 2009 bis 2024 angestellt war.

Veranstaltungsort: Linker Laden, Leitergasse 4

Leitergasse 4
06108 Halle (Saale)

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