Bewerbung Dr. Petra Sitte
Vorstellung für die Kandidatur zum Deutschen Bundestag
Petra Sitte
geboren: 01.12.1960 in Dresden
aufgewachsen: in Dresden und Berlin
berufliches und politisches Leben:
Studium >Sozialistische Volkswirtschaft<, Forschungsstudium, Assistenz, Promotion und Aspirantur an der Martin-Luther-Universität Halle-Witteberg (MLU); Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
1988/89 Mitglied der FDJ-Kreisleitung der MLU
1990/91 Mitglied des Stadtrates Halle (Saale)
1990/2005 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt
2004/2014 Mitglied des Stadtrates von Halle (Saale)
2005 bis heute Mitglied des Deutschen Bundestages
Themen: wissenschafts-, Forschungs-, Technologie-, Innovations- und Netzpolitik, Bioethik, Technikfolgeabschätzung, Demokratie- und Politikentwicklung
Ausschüsse und Kommissionen (aktuell): Ältestenrat (vergleichbar dem Hauptausschuss auf kommunaler Ebene) Ausschuss für Geschäftsordnung, Wahlprüfung und Immunität, Rechtsstellungskommission des Ältestenrates, Sicherheitsbeauftragte, Mitglied der Ältestenratskommission für Informations- und Kommunikationstechniken, Mitglied des Ausschusses Digitale Agenda
Funktion: Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE und in dieser Aufgabe befasst mit allen parlamentarischen Belangen der Fraktionen im Bundestag und Verantwortlich für Finanz- und Personalwirtschaft der Fraktion DIE LINKE
Privates und Interessen: lebend mit einem geduldigen Partner; Spaß an Bildern jeder Art – gemalt, gedreht oder geschossen; Literatur (insbesondere mit wissenschaftlich-technischem und biografischem Bezug); Sport weniger als Zuschauerin als vielmehr mit selbst ausgelebtem Bewegungsdrang; ansonsten einfach nur fröhlich-neugierig
Hauptgründe für meine Kandidatur:
Wenn durch das Land ein Ruck geht, dann will ich mich mit vielen, die sich humanistischen Werten, Weltoffenheit, Solidarität und demokratischen Prinzipien verpflichtet fühlen, dafür einsetzen, dass es ein sozialer, solidarischer und somit an Menschenrechte und Frieden gebundener Ruck wird.
Dazu muss DIE LINKE in jedem Politikfeld die soziale und ökologische Frage stellen und Antworten geben, die lebenswerte und verlässliche Perspektiven bieten – für Menschen in Halle, in diesem Land ebenso wie für Menschen anderswo. Die Entgrenzung von Wirtschaft und Finanzströmen hat nach Innen und Außen die Spaltung zwischen Arm und Reich massiv vertieft. Und sie hat als schlimmste Folge Kriege, Hass unter Völkern und religiösen Fundamentalismus verstärkt.
Gleich in welchem Politikfeld und auf welcher politischen Ebene wir uns bewegen, immer wird uns diese zivilisatorische Dimension erreichen. Es ist der Kampf um gleiche Chancen für nächste Generationen, friedliche Außenpolitik, gute Arbeit, gerechte Besteuerung, beste lebenslange Lern- und Lehrbedingungen, freier Zugang zu Wissen und Information, angeglichene Lebensverhältnisse in Ost und West bald dreißig Jahr nach der Wiedervereinigung, menschenwürdige Rente, Pflege und Gesundheitsbetreuung, sicheres bezahlbares Wohnen zu führen.
Ich nehme mir für den Wahlkampf vor, dass ich bzw. wir verdeutlichen: Ja es geht ums gesellschaftlich Grundsätzliche; es geht um den Einstieg in einen anderen Weg; es geht um andere kulturelle Mehrheiten in diesem Land. Die Menschen sollen wissen, woran sie mit uns sind. Deshalb wird sich die Kritik an den Verhältnissen auch mit authentisch linken und realpolitischen Vorschlägen verbinden. Es soll klar werden, dass Alltagsleben in Halle immer auch in Verbindung zur grundsätzlichen Ausrichtung der Politik steht.
Alles Weitere erkläre ich gern mündlich und beantworte natürlich auch gern Fragen.
