Mathias Bothe
Wahlkreis 36 sowie für die Landesliste
geboren am 23. Oktober 1984
Mitglied DIE LINKE Halle
Diplom Volkswirt / z.Zt. in Weiterbildung
Kurzvorstellung
Das Abitur erreichte ich über den zweiten Bildungsweg, und schon damals war meinen Klassenkameraden und mir klar, die Agenda 2010 ist gegen das Volk gerichtet. Über politische Mitarbeit, abgesehen von der einen oder anderen Beteiligung an einer Demonstration oder Kundgebung, habe ich damals noch nicht nachgedacht, es galt erst einmal einen Abschluss zu erreichen. Dann mit dem Studium hab ich mich schon öfter an einer Demo beteiligt. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften zum Diplom Volkswirt habe ich mich viel mit Theorien der Gerechtigkeit, allgemein mit Wirtschaftsethik und Funktionen des Staates befasst. „Volkswirte kümmern sich um das Volk“ – dieser Aussage stimme ich zu. Mein Interesse gilt vor allem den Finanzwissenschaften, also der öffentlichen Wirtschaftstätigkeit.
Die Politik der letzten 15 Jahre läuft regelmäßig darauf hinaus, von unten nach oben umzuverteilen, sie wird sozialen Ansprüchen nur ungenügend oder gar nicht gerecht. Die Argumentationen sind teils Äußerst absurd oder einfach zu wiederlegen und ich freue mich immer wieder, wenn Redner der Linken, häufig auch von Bündnis 90/die Grünen, dies dann auch tun. |Ich möchte mit der Linken eine Politik betreiben, die Menschen nicht an den Rand der Gesellschaft drängt und die die weitere Spaltung bremst, oder besser noch, umkehrt. Für mich ist es ein Ziel, bei der Gestaltung des Finanz- und Haushaltsrechts des Landes Sachsen-Anhalt mitzuwirken. Ein wichtiger Punkt ist die Prüfung der Ausgaben, welche zurzeit wohl im Höchstfall notdürftig betrieben wird. Die Sparpolitik sollte nicht um jeden Preis fortgesetzt werden – vor allem dem Sparen an der Zukunft des Landes muss ein Ende gesetzt werden. Schulen, Hochschulen und Universitäten müssen mit einem auskömmlichen Budget ausgestattet sein und das nötige Personal zur Verfügung haben, um den Bedarf decken zu können.
Nicht nur in der Bevölkerung gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Arm und Reich, die dringend in Angriff genommen werden müssen. Auch Kommunen haben Probleme ihre Aufgaben aufgrund von Geldmangel zu erfüllen. Die Kommunen sollten einen ihren Aufgaben entsprechenden Anteil der Steuereinnahmen zugewiesen bekommen, dies wird dann auch dazu führen, die örtliche Wirtschaft zu fördern, was ebenfalls ein wichtiger Punkt im aktuellen Programm der Linken ist.
Der Finanzausgleich muss gerechter werden – zum einen müssen Anreize geschaffen werden, auch Überschüsse im Haushalt zu erreichen und zum anderen sollten finanzschwache Kommunen mit ausreichend Mitteln ausgestattet werden, ihre Aufgaben ordentlich erfüllen zu können.
Ein anderer, meines Erachtens nach, für die Linke sehr wichtiger Punkt, ist die Befeuerung der Demokratie. Weite Teile der Bevölkerung, vor allem sozial schwache, haben sich aus dem politischen Willensbildungsprozess verabschiedet. Es wird eine schwerwiegende Aufgabe, diesen zu zeigen, dass sie die Fäden in der Hand halten. Hier möchte ich anstreben, Mechaniken zu nutzen, den Volkswille zu erfassen und in den politischen Willensbildungsprozess einfließen zu lassen und die Kampagne „Das muss drin sein!“ unterstützen, da dies, wie ich glaube, wieder Menschen zur Politik bewegen kann.

