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Frank Rösler

Wahlkreis 36

geboren am 06. August 1989
Mitglied DIE LINKE Halle
Student

 

 

Kurzvorstellung

 

Liebe Genoss*innen,

„Nach der Wahl ist vor der Wahl!“ Diese Binsenweisheit kennt ihr, die ihr zu großen Teilen schon zahlreiche Wahlkämpfe bestritten habt, besser als ich. Zunächst aber ein paar Eckpunkte zu meiner Biographie. Ich habe nach dem erfolgreichen Abschluss eines Abiturs mit wirtschaftlicher Spezialisierung eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen absolviert und führte daraufhin 1,5 Jahre ein eigenes kleines Unternehmen. In dieser Zeit führte mich mein Weg auch zur Linksjugend in Halle. Wie sollte es anders sein: es Stand die Wahl einer*eines neuen Oberbürgermeister*in an. Zum ersten Mal stand ich auf der anderen Seite, der Seite des Wahlkampfhelfers. Plakate aufhängen, Infostände und Flyer stecken gehören nunmehr für mich zur parteipolitischen Routine, da auch die Bundestagswahl sowie die Europa- & Kommunalwahl nicht spurlos an mir vorbei gegangen sind. Darüber hinaus haben sich auch einige andere Aspekte in meinem Leben durch die politische Arbeit um und in der Partei geändert. Ich wurde Student der Philosophie an der Martin-Luther-Universität und zeitgleich Studentischer Mitarbeiter bei Petra Sitte, außerdem begleite ich nun ein Amt als Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Wissenschafts- und Wirtschaftsförderung sowie Beschäftigung der Stadt Halle. Aber sei es nun der universitäre Alltag, die Arbeit in der Kommunalpolitik oder die Tätigkeit im Wahlkreisbüro – Zusammenarbeit, Diskussion und Konfrontation mit Problemstellungen sind in meinen Augen die notwendigen Faktoren eines konstruktiven Zusammenlebens.

Dies stellt meine Motivation im politischen Wirken und den Grund für meine Kandidatur dar. Nun könnte die Frage aufkommen, ob sich meine Kandidatur nicht mit der kritischen Position, die ich vor einiger Zeit eingenommen habe, widerspricht. Darauf antworte ich, in meinem Fall, mit einem klaren nein. „Demokratie lebt vom Widerspruch“ und ohne diesen Widerspruch ist es nicht möglich, die eigenen Positionen von allen Seiten neu zu beleuchten, um so ein scharfes Profil zu entwickeln. Hier sehe ich eine meiner Rollen für die Fraktion DIE LINKE, denn - unabhängig ob Regierungsbeteiligung oder nicht – diese Partei kann alles Mögliche sein, nur kein Einheitsbrei. Darum will ich mich für diesen Prozess, für die Debatte und für den Widerspruch stark machen. Hierfür möchte ich im Besonderen eins in die Waagschale geben: die Philosophie und die damit verbundenen Erfahrungen in Ethik und Logik. Schließlich waren es linke Positionen, die mich zum Studium der Philosophie brachten und die Philosophie ist es, die mir half, meine Positionen zu analysieren, zu reflektieren und zu schärfen. Mit diesem Knowhow werde ich mich übergreifend sowohl mit den grundlegenden, als auch den speziellen Fragen der Menschen in einer Demokratie befassen. Das soll bedeuten, dass ich an der Seite meiner Fachkolleg*innen ein gesamtgesellschaftliches Konzept erstreiten will. Ich bin mir bewusst, dass ich ein kontroverser und unbequemer (Zeit)Genosse sein kann, allerdings bin ich ebenso engagiert und kompetent, weswegen ich gemeinsam mit euch die schwere Aufgabe dieses Wahlkreises und des Wahlkampfes meistern werde

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