Rudenz Schramm
Wahlkreis 37 sowie für die Landesliste
geboren am 24. April 1954
parteilos
Diplom-Mathematiker, Diplom-Kulturwissenschaftler,
Geschäftsführer
Kurzvorstellung
Liebe Genossinnen, Genossen, liebe Freunde,
mein politisches Leben begann in der DDR, nach einer relativ langen systemabstinenten Phase, mit der FDJ Mitgliedschaft an der TH Ilmenau 1972. Dort leitete ich dann lange Jahre den FDJ-Studentenklub. Kritisches Denken wurde damals in diesem studentischen Milieu abverlangt und auch gefördert. Mein dann 1979 geäußerter Wunsch in die SED einzutreten wurde dort natürlich dann abgelehnt, in Halle war dies ein rein formaler Akt. FDJ-Jugendklubhaus „Phillip Müller“ Schorre, Konzert- und Gastspieldirektion waren Stationen auf dem Weg zum Steintor-Varieté, Betreiber, Impresario, Miteigentümer seit 1984.
Nach nun über 10 Jahren Stadtratstätigkeit für „Die Linken“ möchte ich meine Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit den anderen Fraktionen, Parteien um das Erreichen der politischen Ziele der Linken in den Landtag mit einbringen. Ich stehe den „Programmtischen Eckpunkten“ und dem Entwurf des Landtagswahlprogramms nahe.
Natürlich werde ich meine Sicht als Arbeitgeber, als Unternehmer einer größeren kulturellen Einrichtung in die Diskussion mit einbringen. Die Ungleichverteilung des gesellschaftlichen Reichtums ist inhuman, undemokratisch und ist schädigend für eine demokratische sozial orientierte Marktwirtschaft.
Dies nehme ich in der Stadt Halle, in dem Land Sachsen-Anhalt, aber natürlich auch global durch die steigende Zahl von Flüchtlingen, die Ihr Leben und Ihre Existenz retten wollen, wahr.
Die kulturpolitischen Probleme in den verschiedensten Genres und Institutionen gilt es zu lösen. Fragen der Bildung und Kultur in einer sich wandelnden Informationsgesellschaft verlangen immer wieder neue Einsichten und Lösungen. Qualität wird in diesen Fragen nicht durch Budgetkürzungen erreicht.
Mein Wunsch zu kandidieren wurde durch die Rede von Gysi in Bielefeld „Macht aus alledem was draus!“ nachhaltig bestärkt.
Die politischen Ziele, aber auch Fragen, die in dieser Rede angesprochen worden sind, sind auch meine Themen.
Ich bin für einen Politikwechsel in Sachsen-Anhalt, wir sind das Nachbarland von Thüringen.
Dafür stehe ich.

