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Henriette Quade

Wahlkreis 38 sowie für die Landesliste

geboren am 08. Mai 1984
Mitglied DIE LINKE Halle
Mitglied des Landtages

 

 

Kurzvorstellung


Liebe Genossinnen und Genossen,

die Abwehr gegen Menschen, die als Ausländer wahrgenommen werden, rassistische Stimmungsmache, Hetze und Übergriffe gegen  Asylsuchende sind, genau wie die Bilder im Mittelmeer ertrinkender Flüchtlinge, erschüttern uns täglich auf`s Neue.  Eine linke Antwort auf die auf Ausgrenzung zielenden konservativen und neoliberalen Debatten um die Asyl- und Zuwanderungspolitik muss das Eintreten für Teilhabe, Gerechtigkeit und gleiche Rechte für alle sein.  Wirtschaftliche Nützlichkeitskriterien dürfen nicht über die Rechte eines Menschen und schon gar nicht über sein Bleiberecht entscheiden. Auf Landesebene, gerade auch mit Blick auf die Finanzausstattung der Kommunen, besteht erheblicher Handlungsbedarf:  Die tatsächlichen Kosten für Unterbringung und Betreuung müssen übernommen und mit konkreten Standards und Qualitätskriterien verbunden  werden. So ließen sich Lebensbedingungen von Flüchtlingen verbessern, Vielfalt zum Alltag und damit die Grundlage für Integration geschaffen werden.

Neonazis entgegenzutreten kann nicht allein durch Staat und Politik geschehen, sondern muss aus der Gesellschaft kommen. Aber Staat und Behörden stehen in der Pflicht, die Empfehlungen aus den NSU-Untersuchungsausschüssen endlich umzusetzen. Hier gibt es – auch auf Landesebene- erhebliche Defizite. Versammlungsbehörden, Ordnungsämter und Polizei müssen sensibler und oftmals auch entschlossener vorgehen, wenn es um die Begleitung von Naziaufmärschen oder –konzerten geht, die Erfassung rechter und rassistischer Straftaten kritisch überprüft und qualifiziert werden und Opfer rechter Gewalt als solche anerkannt werden. Das ideologische und praktische Festhalten am Extremismusbegriff und am Konstrukt Verfassungsschutz, schützt weder Menschenleben noch Demokratie.

Seit 2011 zeichne ich in der Landtagsfraktion der LINKEN für die Themen Migrations- und Asylpolitik, Gleichstellung und Strategien gegen Neonazismus  und auch unsere erfolgreiche Klage gegen die Landesregierung in Sachen Polizeigesetz verantwortlich. Diese Themen und künftig auch den gesamten Bereich der Innenpolitik möchte ich weiterhin für DIE LINKE im Landtag bearbeiten und werbe um Euer Vertrauen auch als Direktkandidatin.

Zu meiner Person: Ich bin Hallenserin, habe an der MLU Literaturwissenschaft, Zeitgeschichte und Wirtschafts- und Sozialgeschichte studiert und befinde mich derzeit in einer Fernausbildung an der Freien Journalistenschule Berlin. Seit dem Jahr  2000 bin ich Mitglied unserer Partei und seit dem in verschiedenen Ehrenämtern: Ich war lange Zeit im Stadtvorstand Halle und im Landesvorstand, auch als deren stellvertretende Vorsitzende. Zudem bin ich stellvertretende Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt. Ich bin verheiratet und habe einen 3-jährigen Sohn.

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