Eine Stadt für alle
Unsere Stadt verändert sich. Wir leben länger und verbringen mehr freie Zeit im Ruhestand nach der Arbeit. Seit den 1970er Jahren werden in Deutschland weniger Kinder geboren als für eine stabile Altersverteilung nötig wäre. Neue und alternative Wohnformen insbesondere generationsübergreifende, barrierefreie Wohnprojekte sind in der Stadtplanung aufzugreifen. Barrierefreiheit – der für alle einfache Zugang des öffentlichen Raumes - ist keine Sonderregelung, sondern kommt allen gleichermaßen zu Gute. Wo Ältere oder Menschen mit Handicap gut laufen können, haben es auch Kinderwagen und Stöckelschuhe leichter.
Ich wünsche mir ein Stadtteilentwicklungskonzept, welches gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern entwickelt wird, das die wohnortnahe Infrastruktur, die gesundheitliche Maximalversorgung, die Barrierefreiheit, und die demographische Entwicklung der Stadtteile berücksichtigt. Ich möchte wissen, dass Eltern ihre Kinder im Stadtgebiet gut versorgt wissen und die ältere Generation Möglichkeiten hat, ihren Alltag gut zu gestalten.
Neue und alternative Wohnformen insbesondere generationsübergreifende, barrierefreie Wohnprojekte sind in der Stadtplanung aufzugreifen. Eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur muss ökologische und soziale Kriterien zugleich einhalten. Mit der Einführung eines Sozialtickets möchte ich die gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben aller Hallenserinnen und Hallenser gewährleisten. Angesichts wachsender sozialer Ungleichheit wird der freie Zugang zu Kultur und kultureller Bildung immer wichtiger. Insbesondere die zahlreichen soziokulturellen Angebote für Kinder und Jugendliche tragen dazu bei, in schwierigen Lebenslagen Orientierung und sozialen Halt zu geben.
Ihr Swen Knöchel

