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Debatte um Biedermann-Ehrung ist beendet

In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses haben die Ausschussmitglieder der Fraktion DIE LINKE für den Änderungsantrag der Fraktion MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM zur Umbenennung der Trainingsschwimmhalle in der Robert-Koch-Straße in "Paul-Biedermann-Schwimmhalle" gestimmt. Der Änderungsantrag sieht eine Ehrung in Form einer Informationstafel an der Fassade der Schwimmhalle in der Robert-Koch-Straße vor,

In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses haben die Ausschussmitglieder der Fraktion DIE LINKE für den Änderungsantrag der Fraktion MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM zur Umbenennung der Trainingsschwimmhalle in der Robert-Koch-Straße in "Paul-Biedermann-Schwimmhalle" gestimmt. Der Änderungsantrag sieht eine Ehrung in Form einer Informationstafel an der Fassade der Schwimmhalle in der Robert-Koch-Straße vor, sowie die Einführung eines „Paul-Biedermann-Stipendiums“ für talentierte Nachwuchs-schwimmer*innen.

Um die herausragenden Leistungen und Verdienste von Paul Biedermann zu würdigen, ist die Form der Ehrung in ihrer Art und Weise adäquat

Sie wird auch dem parteiübergreifenden Konsens, dass Straßen, Plätze oder Gebäude nicht nach lebenden Personen benannt werden, gerecht.

Der Vorschlag von Oberbürgermeister Bernd Wiegand die Halle umzubenennen, verstößt gegen diesen Konsens. Außerdem hat er damit eine unnötige Debatte ausgelöst, ob beispielsweise die Schwimmhalle  nach der sehr erfolgreichen Schwimmerin Kornelia Grummt-Ender umbenannt werden sollte. Dadurch, dass der Oberbürgermeister mit seinem Vorschlag zuallererst an die Presse gegangen ist und sich nicht im Vorfeld mit dem Stadtrat verständigt hat, nimmt er billigend in Kauf, dass der gute öffentliche Ruf der Person Paul Biedermann Schaden nimmt

Wenn die Mehrheit des Stadtrates in der nächsten Woche dem Änderungsantrag zustimmt, dann ist die unnötige Debatte hoffentlich damit beendet