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Ein Triumpf der Humanität

Die Stadt Halle zeigt sich solidarisch mit Menschen die im Mittelmeer aus Seenot gerettet wurden

In der gestrigen Sitzung des Stadtrates haben die Fraktionen DIE LINKE, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und MITBÜRGER/NEUES FORUM eine gemeinsame Resolution, zur Aufnahme von Menschen, die aus Seenot gerettet wurden, eingebracht. Der Stadtrat hat sich mehrheitlich für die Aufnahme von Bootsflüchtlingen aus dem Mittelmeer in Halle ausgesprochen. Gegen den Antrag haben die Fraktionen von CDU/FDP und der AFD gestimmt. Anlass für die Resolution ist die humanitäre Katastrophe die sich tagtäglich an den europäischen Grenzen im Mittelmeer abspielen. Der Stadtrat Dirk Gerhardt (DIE LINKE) erklärt dazu: „Dieses Jahr sind im Mittelmeer schon über 2.100 Menschen ertrunken und das sind nur die, von denen wir wissen. Das ist eine Katastrophe mit unglaublichen Ausmaßen und wir können ganz praktisch etwas dagegen tun, uns solidarisch zeigen und Menschenleben retten. Das ist das Ziel unserer Resolution und damit sind wir in guter Gesellschaft“. Denn angesichts dieser Schicksale haben sich Bundesländer, wie Berlin und Schleswig-Holstein,  sowie duzende europäische Städte, darunter 34 Städte aus Deutschland, dazu bereit erklärt die aus Seenot im Mittelmeer Geretteten zusätzlich aufzunehmen. In den letzten Monaten wurden immer wieder Schiffe daran gehindert zur Seenotrettung auszulaufen oder Schiffe die Gerettete an Bord hatten wurde das Anlegen in den Häfen verweigert. Populistische Regierungen, insbesondere in Italien und Malta, nahmen aus machtpolitischem Kalkül heraus, den Tod vieler Menschen billigend in Kauf. Mit der Resolution setzt die Stadt Halle ein Zeichen gegen diese zynische, menschenverachtende Politik und solidarisiert sich mit all den europäischen Städten, die für Weltoffenheit, Integration und Vielfalt stehen.


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