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Halle braucht die "Vision-Zero"

Nach dem tödlichem Unfall in der Trothaer Straße muss die Stadtverwaltung dringend handeln. Viele Unfallgefahrenpunkte für Radfahrer sind bekannt und müssen zu Gunsten der Sicherheit der Radfahrer*innen entschärft werden.

Dafür braucht die Stadt eine „Vision-Zero“, also Konzepte damit es keine Unfalltoten oder Schwerverletzten gibt. Das zügige Durchqueren der Stadt mit dem Rad muss möglich sein, ohne das die Sicherheit gefährdet wird. Das macht Radfahren attraktiv und sorgt damit für eine enorme CO2 Einsparung in der Stadt. Wenn die Sicherheit dabei zu Lasten von Parkplätzen oder die Mehrspurigkeit von Straßen geht, muss der sichere Radverkehr Vorrang haben. Dafür braucht es ein Umdenken in der Stadtverwaltung, aber auch das Verständnis in der Stadtgesellschaft. Schon heute lassen sich viele Maßnahmen umsetzen, um ohne großen Aufwand den Radverkehr in der Stadt sicherer zu machen. Dazu gehören markierte Fahrradaufstellflächen, wo sie möglich sind. Ampeln können so programmiert werden, dass Radfahrer*innen zuerst fahren und somit beim Abbiegen besser gesehen werden. Radwege müssen besser markiert werden.

An engen Stellen muss Tempo 30 verordnet werden. Zudem sollten LKW der städtischen Unternehmen mit Abbiegeassistenten ausgestattet werden. Kommt es zu einem Unfall soll eine Unfallkommission aus Radfahrexperten, Polizei und Stadtverwaltung den Unfallpunkt bewerten und die Gefahrenstelle entsprechend der Empfehlungen der Kommission beseitigen. Zudem soll die Kommission präventiv die Kreuzungsbereiche überprüfen.

Zukünftig muss die „Vision-Zero“ handlungsleitend für die Stadtplanung werden und der schnelle und sichere Radverkehr Priorität haben.