Jannik Balint gewinnt Direktmandat im Wahlkreis 37 in Halle
„Dieses Ergebnis gehört nicht mir, es gehört uns allen", erklärte Balint am Wahlabend. „Es ist der Erfolg von Hunderten Menschen, die in den letzten Monaten an den Haustüren waren, Plakate gehangen, an Ständen gestanden und mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn gesprochen haben. Ohne diese Menschen wäre dieser Abend nicht möglich gewesen."
Schwerpunkt bleibt im Viertel und in Halle
Balint machte deutlich, dass sein Mandat keine Verlagerung seines Lebensmittelpunkts nach Magdeburg bedeutet: „Ich werde nicht in Magdeburg verschwinden. Mein Platz ist hier – im Viertel, in Halle."
Balint bekräftigte die zentralen Anliegen seiner Kampagne:
- Soziale Politik: Der Kampf für bezahlbares Wohnen, beitragsfreie Kitas, eine Pflege die nicht arm macht und ein gutes Leben für alle wird oberste Priorität im Landtag
- Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik: Balint hält an seiner Zusage fest, sein Abgeordnetengehalt auf das deutsche Durchschnittseinkommen zu deckeln und in einen Sozialfonds einzuzahlen, der Projekten und Menschen in Halle zugutekommt.
Balint bezog außerdem klar Stellung zum Landesergebnis: „Dass die AfD solch ein Ergebnis erreicht hat, ist eine Zäsur. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft hier vor Ort werden wir den Widerstand gegen ihre rassistische und menschenfeindliche Politik organisieren. Halle bleibt antifaschistisch!“

