Dass Bildung und die Sicherung und Weiterentwicklung einer demokratischen und offenen Gesellschaft in einem engen Verhältnis stehen, ist zunächst ein selten bestrittener Zusammenhang. Allerdings zeigt in Blick in die (deutsche) Geschichte, dass Bildung kein Allheilmittel und auch kein bedingungsloser Schutz für demokratische Verhältnisse ist – auch das Gegenteil kann der Fall sein. Nicht umsonst versuchen rechte Kräfte massiv, auf in Schulen vermittelte Inhalte Einfluss zu nehmen.
Der Vortrag leistet anhand verschiedener Beispiele, wie vor allem queere Bildung einen Beitrag zu einer wehrhaft demokratischen und pluralistischen Gesellschaft leisten kann.
Dr. Klemens Ketelhut, Bildungs- und Sozialwissenschaftler mit Themenschwerpunkten im Bereich queerer Theorie und Praxis sowie queerfeindlichen Bewegungen. Aktuell senior researcher und Projektleiter beim BBZ Lebensart e.V. für das Projekt ForDiSens – Entwicklung von Fortbildungen zur Steigerung der Differenzsensibiliät.
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