1.2. Halle – eine Stadt der Wissenschaften und Studierenden
Die Martin-Luther-Universität, die Kunsthochschule Burg Giebichenstein und die Hochschule für evangelische Kirchenmusik machen Halle zum größten Hochschulstandort des Landes Sachsen-Anhalt. Die deutschlandweite und internationale Ausstrahlung der Hochschulen sind ebenso von unschätzbarem Wert für die Stadt und die Region, wie ihre Attraktivität für junge Menschen und ihr Innovationspotential.
DIE LINKE setzt sich für eine aktive Werbung der Stadt Halle - gemeinsam mit den Wissenschaftseinrichtungen - um Studierende ein. Studierenden soll ein attraktives Umfeld geboten werden - während ihrer Studienzeit und danach.
Das heißt für DIE LINKE:
- stärkere Unterstützung von Existenzgründungen und Unternehmensansiedlungen im wissenschaftsnahen Bereich durch die Stadt
- besonderes Augenmerk auf die sich entwickelnde Kreativwirtschaft und die Entwicklung des Technologieparks am Weinbergweg richten
- größtmögliche Unterstützung der Leopoldina für die Aufgabe der Nationalen Wissenschaftsakademie am Standort Halle durch die Stadt
- Entwicklung und Ansiedlung außeruniversitärer Wissenschaftseinrichtungen und die Vernetzung der Wissenschaftseinrichtungen mit der regionalen Wirtschaft stärker unterstützen
- in Abstimmung mit dem Studentenwerk sorgt die Stadt vor allem über ihre Wohnungsgesellschaften für bezahlbaren Wohnraum für Studierende
- Abschaffung der Zweitwohnsitzsteuer und statt dessen ein umfangreiches Willkommenspaket für Studierende, die ihren Hauptwohnsitz hier anmelden
Unterstützung studentischer Initiativen in der Kultur, im sozialen Bereich und im Sport - günstige Eintrittspreise zu den Kultureinrichtungen sowie die kostenlose Nutzung der Stadtbibliothek
- Einsatz für ein attraktives Semesterticket, das die Region Halle-Leipzig mit einbezieht
- Anpassung der Kinderbetreuung an den Alltag junger AkademikerInnen
