1.3. Halle – eine Stadt mit bester Bildung
Die Bildung ist ein Schlüssel zur freien Entfaltung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen, aber auch für ihre Chancen und ihr Engagement im Leben und im Beruf. Gebildete junge Menschen sind die beste Vorraussetzung für Entwicklung und Innovation in unserer Region.
DIE LINKE tritt dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen optimale Bedingungen für erfolgreiches Lernen in gut ausgestatteten Schulen erhalten und jeder angestrebte Abschluss an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen erlangt werden kann.
Das heißt für DIE LINKE:
- Gestaltung eines ausgewogenen Schulnetzes, gerade unter den Bedingungen stagnierender Schülerzahlen
- Einhalten des Prinzips „kurze Wege für kurze Beine“ durch wohnortnahe Grundschulen
- Ermöglichen sicherer Schulwege und das Verhindern einer Entschulung der Außenbezirke
- Zusammenarbeit mit dem Saalekreis in der Schulentwicklungsplanung , um die Nutzung von Schulstandorten der allgemeinbildenden Schulen zu optimieren, besonders aber um eine sinnvolle regionenbezogene Profilierung der berufsbildenden Schulen abzustimmen
- Unterstützung und Förderung aller Aktivitäten, die darauf gerichtet sind, das gemeinsame Lernen über die Klassenstufe 4 hinaus in einer Gemeinschaftsschule für alle Kinder zu ermöglichen und die frühzeitige Aufteilung von Kindern in verschiedene Bildungsgänge zu beenden
- Werbung bei Eltern, Schülern und LehrerInnen, eine Gesamtschule im Süden unserer Stadt aufzubauen
- Forderung und Beförderung deutlicher Fortschritte auf dem Weg zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen, vom gemeinsamen Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischen Förderbedarf hin zu einer inklusiven Schule
- bessere Sachausstattung der Förderzentren und die schrittweise Durchsetzung der Barrierefreiheit in den Schulgebäuden
- enge Zusammenarbeit von Schule und Hort, stärkere Verzahnung von Schule und Einrichtungen der Jugendhilfe sowie kontinuierliche Schulsozialarbeit, um Schule als Lern- und Lebensort zu qualifizieren
- Schülerticket für alle Kinder - von der ersten Klasse bis in die Sekundarstufe II
- Nutzung der an den Berufsschulen vorhandenen Ressourcen für berufliche Bildung auch für die Profilierung polytechnischer Bildung in den allgemeinbildenden Schulen
- Wahrnahme der besonderen Verpflichtung aller kommunalen Unternehmen und der Stadtverwaltung, junge Menschen auszubilden
- Abstimmung der Volkshochschule mit der Volkshochschule des Saalekreises auf dem Gebiet der Stadt bei Kursangebot Gebührensatzung
- Nutzung aller Mittel aus Bundes- und Europaprogrammen, um so viele Schulen wie möglich mit öffentlichen Mitteln zu sanieren und zu modernisieren
- Unterstützung der Schulen, die an dem Projekt „Musisch-ästhetische Bildung“ teilnehmen
