2.1. Halle – Chancengleichheit für unsere Kinder und Jugendlichen
Die Stadt Halle hat sich das strategische Ziel gestellt, eine kinder- und familien-freundliche Stadt zu sein. Für uns hat dabei die Schaffung von Bedingungen der Chancengleichheit für alle Kinder oberste Priorität. Dazu gehören Fragen eines ausgewogenen und qualitätsvollen Bildungsangebotes von den Kindertagesstätten über Grund-, Sekundarschulen und Gymnasien bis zu Angeboten der Berufsausbildung und der Hochschulentwicklung ebenso wie die Sicherung von Jugendfreizeitangeboten und, wo nötig, einer qualifizierten sozialen Betreuung und Beratung.
Das heißt für DIE LINKE:
- die Erarbeitung und Umsetzung von Handlungsstrategien, um der bestehenden und drohenden Kinderarmut entgegenzutreten
- Umsetzung des Rechtsanspruches eines jeden Kindes auf einen Ganztagsplatz in Krippe und Kindergarten. unabhängig davon, ob seine Eltern Arbeit haben oder nicht. Darum fordern wir vom Land eine entsprechende Gesetzesänderung und eine ausreichende finanzielle Untersetzung
- mittelfristig Gebührenfreiheit für einen Kitaplatz schaffen – bei Beteiligung durch Bund und Land an der Finanzierung
- Zuschüsse für Mahlzeiten (im Rahmen der Leistungen des Halles-Passes) in den Kindertageseinrichtungen der Stadt beibehalten
- die Bereitstellung eines bedarfsgerechten Betreuungsangebotes, insbesondere für Kinder unter 3 Jahren
- Jugendsozialarbeit muss für alle Schulen und Schüler zum festen Bestandteil des Angebotes der schulischen Betreuung werden
- die strikte Berücksichtigung der Kinder- und Familienfreundlichkeit bei allen kommunalen Projekten und Planungsvorhaben
- Fortschreibung der Jugendhilfeplanung im Kontext des demografischen Wandels als Instrument präventiver Jugendarbeit und deren bedarfsgerechte Finanzierung
die Erhaltung aller derzeit bestehenden Jugendfreizeiteinrichtungen - Unterstützung von Initiativen zu eigenverantwortlicher und mobiler Jugendarbeit
die aktive Einbeziehung des Kinder- und Jugendrates der Stadt in Entscheidungen zur Jugendarbeit - eine interkulturell ausgerichtete Jugendarbeit gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
- die Weiterführung des Fan- Projektes des HFC als Jugendsozialarbeit
- die Bereitstellung von Lehrstellen in der Stadtverwaltung und in den städtischen Betrieben
- die Entwicklung geeigneter Projekte mit der ARGE, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen
