2.3. Halle - Chancen des Stadtumbaus voll nutzen
Der über das Jahr 2010 hinaus geförderte Stadtumbau wird zunehmend zu einem Markenzeichen der Stadtentwicklung. Er beeinflusst und durchdringt alle Lebensbereiche und muss an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet werden sowie zur umfassenden Verbesserung ihrer Lebensbedingungen führen.
Das heißt für DIE LINKE:
- maximale Ausnutzung von Handlungsinitiativen und Förderprogrammen, wie „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau Ost“
- Methode der Integrativen Stadtentwicklung auf alle übrigen nicht im Rahmen des Stadtumbaus geförderten Stadtteile ausweiten
- Entwicklung der Stadtteile durch Stärkung der vorhandenen Potentiale und zielgerichtete Beseitigung von Defiziten unter Einbeziehung der betroffenen Bürger
- durchgängige Beachtung der Erfordernisse von Barrierefreiheit, Kinder-, Familien- und Seniorenfreundlichkeit im öffentlichen Raum
- Erhalt der HWG und GWG als kommunale Wohnungsunternehmen mit dem Ziel der Sicherung ausreichend bezahlbaren Wohnraums für jung und alt in allen Sozialräumen(Stadtteilen)
- weitere Sanierung des Wohnungsbestandes unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer (energetischer) Gesichtspunkte
- Abschluss von Vereinbarungen zur Wohnquartiersgestaltung und deren strikte Umsetzung durch die beteiligten Wohnungs- bzw. Versorgungsunternehmen
- konstruktiv-kritische Begleitung des Vorhabens Geisteswissenschaftliches Zentrum der Universität am Standort Emil-Abderhalden-Straße
- Einforderung von Nachnutzungskonzepten für in großer Zahl frei gewordene und noch frei werdende öffentlicher Gebäude
- Drängen auf Vollendung der Entwicklung des Baugebietes „Spitze“ oder Schaffung einer tragfähigen Zwischenlösung nach 15 Jahren ,Loch’
- Planung der Verkehrsinfrastruktur der Bevölkerungsentwicklung an zu passen
