3.2. Halle - Stadt mit sportlichen Ambitionen
DIE LINKE versteht Sport und Sporttreiben als ein soziales Recht der Menschen, dessen Wahrnehmung der sinnvollen Freizeitgestaltung und dem persönlichen Wohlbefinden dient. Gerade auch beim Sport für Kinder und Jugendliche wird seine zunehmend soziale Funktion deutlich.
Neben dem Breitensport prägen auch die zahlreichen Erfolge unserer Leistungssportler die Stadt, deren Namen damit in die Welt getragen wird. Sportlicher Erfolg ist positiv Image bildend für die Stadt.
Neben den sozialen und Image bildenden Funktionen, tragen viele Vereine in ihrer Arbeit auch einer weiteren Funktion des Sports zunehmend Rechnung – Sport als präventive Gesundheitsvorsorge für alle Altersgruppen.
Leider findet der Sport in unserer Stadt in vieler Hinsicht keine guten Bedingungen vor. Der große Investitions- bzw. Sanierungsbedarf vieler Sportanlagen und –hallen ist dafür beredter Ausdruck. Dies muss mittelfristig verändert werden.
Das heißt für DIE LINKE:
- bedarfsgerechte Förderung der Sportvereine, die es allen Sportinteressierten – unabhängig vom Geldbeutel und Geschlecht– ermöglicht, Sport zu treiben
- moderate Eintrittspreisgestaltung in Frei- und Hallenbädern, auch nach einer eventuellen Privatisierung der Bäder
- Umbau des Kurt – Wabbel – Stadions zu einem leistungsgerechten Fußballstadion
- Bau mindestens einer Ballsporthalle, die den Ansprüchen der 1. und 2. Bundesliga in den Ballsportarten entspricht
- Sportentwicklungskonzept mit Sportartenförderkonzept, Sportstättenleitplanung und Sportstättensanierungsprogramm für die nächsten 10 Jahre
- keine weitere Schließung von Sporthallen
