3.3. Halle – Bürgerkommune und eine sichere Stadt
Hallenserinnen und Hallenser müssen die Möglichkeit erhalten, das öffentliche Leben unserer Stadt mitzugestalten. Frühzeitig sind sie in kommunale Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Zur freien und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft gehört das Empfinden, sich in Sicherheit zu bewegen. Das subjektive Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nehmen wir deshalb sehr ernst.
Effektive Sicherheitspolitik muss zuerst den Bereich der Prävention in den Blick nehmen und die Ursachen und Bedingungen von Kriminalität bekämpfen.
Das heißt für DIE LINKE:
- Förderung des Bürgerengagements und Einbeziehung in Entscheidungsfindungen, wie zum Beispiel die schrittweise Einführung eines Bürgerhaushaltes
- Unterstützung des Anliegens, Bürgerinitiativen, Vereinen und Verbänden, die Möglichkeit zu geben, Einwohneranträge zu stellen sowie Tagesordnungspunkte im Stadtrat zu verlangen
- Stärkung von Bürgerinitiativen und die Vereinfachung von Verwaltungswegen
- Einführung von Stadtteilräten
- Entwicklung stadtteilbezogener Sicherheitskonzepte
- Erhalt und Unterstützung aller Freiwilligen Feuerwehren und der Wasserrettungsdienste
- Beibehaltung des „Präventionsrates gegen Rassismus, Gewalt und Kriminalität - für Toleranz und Integration“
- Wiedereinführung des Polizeibeirates
- Unterstützung der Kontaktbereichsbeamten in ihrer bürgernahen Tätigkeit
- Unterstützung von Projekten zur Bekämpfung häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kinder
- Konfliktmanagement statt Bürgerwehren
