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3.4. Halle - gemeinsam gegen Rechtsextremismus

Rechtsextreme Einstellungen ziehen sich durch alle gesellschaftlichen Schichten. Sie sind ebenso wie rechtsextreme Handlungen und Straftaten eine Bedrohung für die Demokratie.  Wir alle müssen ihr gemeinsam auf allen politischen Ebenen - parlamentarisch wie außerparlamentarisch - begegnen. DIE LINKE setzt  sich deshalb für das konstruktive Zusammenwirken aller Demokraten ein. Dazu gehört es auch, eine ungeschönte Wahrnehmung rechtsextremer Aktivitäten in Halle zu haben, die nicht aus Angst vor möglichen Imageschäden die Augen vor tatsächlich bestehenden Problemen verschließt. Nur dann kann Rechtsextremismus wirkungsvoll bekämpft werden, nur dann können Opfer von rechter Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung Solidarität erfahren.
DIE LINKE will ein gesellschaftliches Klima schaffen, welches nicht zu lässt, dass Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens, ihrer Sexualität oder ihrer politischen Orientierung diskriminiert oder gar angegriffen werden.
Dazu bedarf es der gemeinsamen Anstrengungen aller politischen Akteure in der Stadt und vor allem des Engagements der Bürgerinnen und Bürger.

Das heißt für DIE LINKE:

  • die kontinuierliche Förderung von Projekten, die der Interessenvertretung vor allem von MigrantInnen, Menschen mit Behinderungen oder Menschen in alternativen Lebensformen dienen
  • die Unterstützung der Initiativen und Netzwerke gegen Rechtsextremismus in der Stadt
  • Sensibilisierung und interkulturelles Training für Mitarbeiter der städtischen Verwaltungseinrichtungen
  • die stetige Arbeit an Konzepten gegen Gewalt und Ausgrenzung an Schulen und Vernetzung einzelner Projekte mit Unterstützung der Stadtverwaltung
  • antirassistische Standards im Sport, insbesondere im Kinder- und Jugendsport und im Bereich der Fankultur
  • die Förderung und Qualifizierung von Projekten zur historischen und politischen Bildung
  • Förderung der Vereine und Verbände, die in der Beratung und Betreuung von MigrantInnen tätig sind
  • Unterstützung der Arbeit des Ausländerbeirates und der Beauftragten für Migration
  • Erhaltung und Pflege aller antifaschistischen Gedenkstätten in Halle und offensive Auseinandersetzung mit neofaschistischem Gedankengut und Geschichtsfälschungen
  • Ablehnung der Gleichsetzung der Verbrechen des Faschismus mit Unrecht und Menschenrechtsverletzungen nach 1945
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