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Pressemitteilung zum Antrag für Luftfilter

Schüler:innen nicht frieren lassen - Effektiver Coronaschutz durch Luftfilter!

Zur Anschaffung von Luftfiltern in den halleschen Schulen erklärt Hendrik Lange, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

 

Die Stadtverwaltung hat im Bildungsausschuss des Stadtrates darüber informiert, dass die Anschaffung von Luftfiltern nicht vorgesehen ist, da alle Unterrichtsräume durch das Öffnen von Fenstern und Türen indirekt quergelüftet werden könnten. Uns überzeugt diese Aussage nicht, da das indirekte Querlüften nicht funktioniert und nur zu noch mehr Erkältungen bei Schüler:innen führen wird. Auch die CO2-Ampeln überzeugen uns alleine nicht. Stattdessen fordern wir, dass sich auch die Stadt Halle um Fördermittel für Luftfilter bewirbt. Das Bundesumweltamt hat längst bestätigt, dass raumlufttechnische Anlagen wirksam die Luftqualität und den Infektionsschutz verbessern. Luftfilter haben darüber hinaus auch den Vorteil, dass sie im Winter einsetzbar sind, während gerade das Lüften zwischen Tür und Fenster zu einer viel zu kalten Raumtemperatur führen kann. Für den schnellstmöglichen Einbau spricht auch das Infektionsgeschehen, welches jeden Schutz für junge Menschen notwendig macht. Denn die Inzidenzwerte sind bei Schüler:innen um ein Vielfaches höher als in der Gesamtbevölkerung und sie steigen bundesweit rasant an. Wer dafür ist, die Schulen möglichst lange offen zu halten und das gemeinsame Lernen weiterhin zu ermöglichen, muss Luftfilter einbauen – zumindest in den Unterrichtsräumen, in denen das Querlüften nur indirekt über die Türen möglich ist. Als Fraktion DIE LINKE stellen wir auf der nächsten Stadtratssitzung einen entsprechenden Antrag.


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Telefon: 0345/ 221 3056   
Fax: 0345/ 221 3060
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